Wölz investiert in 13 E-Smart`s und Ladesäulen

Elektromobilität ist ein beherrschendes Medienthema geworden und man kann den Eindruck gewinnen, dass sich da sehr viel tut.

In realen Zahlen ausgedrückt sieht die Bilanz eher ernüchternd aus: Im Landkreis Dillingen kommt auf rund 1.000 Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nur ein Elektrofahrzeug (Stand 04/19 Landratsamt Dillingen). Aktuell sind 111 E-Fahrzeuge angemeldet.

Mit dem ersten Hybridfahrzeug in der Wölz Firmenflotte haben wir 2017 begonnen, unser Mobilitätskonzept unter neuen Prämissen auszurichten.

Mit der Bestellung von zwei erdgasbetriebenen Caddys konnten wir das Umweltkonzept zum Thema Fuhrpark dann Ende 2018 weiter verfolgen.

Ende April werden nun 13 E-Smarts den Wölz Fuhrpark erweitern. Damit ist für uns das Thema Nachhaltigkeit auch im Bereich Automobilität ein Stückchen weiter vorangeschritten. Nun stehen unseren PKW’s und Kleintransportern mit Verbrennungsmotor 13 Elektrofahrzeuge gegenüber.

Elektro-Quote im Landkreis steigt um 12 %

Im Landkreis lassen die 13 Wölz-Smarts die Quote der im Landkreis angemeldeten Elektrofahrzeuge um rund 12 % steigen.

Laden mit Sonnenstrom

Mit unseren eigenen Photovoltaikanlagen auf unseren Hallen erzeugen wir über das Jahr gesehen mehr Strom, als das ganze Unternehmen an elektrischer Energie verbraucht. Die neuen Ladesäulen, die an die Photovoltaikanlage angeschlossen werden, stellen sicher, dass die E-Fahrzeuge mit regenerativer Energie (Strom aus Sonnenkraft) geladen werden. Damit ist ihre CO2-Bilanz tatsächlich deutlich besser, als die von Autos mit konventionellen Antrieben.

Auch beim Thema Batterierecycling ist man zuversichtlich. Hat doch gerade der Daimler-Konzern selbst schon Praxiserfahrung mit der Weiterverwendung von Akkusätzen aus dem Smart als lokale Stromspeicher in Gebäuden gesammelt. Nach weiteren Jahren der Zweitnutzung werden nach derzeitigem Stand die Akkus zu einem sehr hohen Prozentsatz recycelt werden.

Praxiserfahrung zeigt Wirkung

Die meisten Wölz-Mitarbeiter, die mit einem der Testfahrzeuge schon unterwegs waren, zeigten sich sehr angetan von dem nahezu geräuschlosen Antriebskonzept und der dynamischen Fahrerfahrung. Die unmittelbare Kraftentfaltung und lineare Beschleunigung wird als „Spaßfaktor“ beim Fahren empfunden. Nebeneffekt: Hat man sich an die Ruhe in einem Elektrofahrzeug gewöhnt, beurteilt man die Motorgeräusche in Verbrennerfahrzeugen als störend.

Im Umkreis von rund 100 km können schon bald die meisten Baustellen von unseren Bauleitern und Technikern elektrisch erreicht werden – die zukünftigen Smartfahrer warten ungeduldig darauf, dass die 13 Autos bald verfügbar sein werden.