180 Tage bei Wölz – und kein bisschen langweilig

Im September habe ich meine Ausbildung zum Technischen Systemplaner bei Wölz gestartet. Und ganz ehrlich: Die Zeit ist schneller vergangen, als ich gedacht hätte. Inzwischen sind es schon über 180 Tage – und ich kann sagen: Langweilig war es hier noch keinen einzigen.

Bevor ich auf Wölz aufmerksam wurde, kannte ich vor allem die großen Unternehmen in der Region rund um Gundelfingen. So richtig ins Blickfeld gerückt ist Wölz dann durch die Website – und spätestens nach einem Blick auf die Instagram-Seite war mein Interesse geweckt. Dort bekommt man nicht nur trockene Infos, sondern echte Einblicke ins Team und den Arbeitsalltag. Das hat mir sofort gefallen.

Dass ich einmal Technischer Systemplaner werden würde, hat sich eigentlich schon früh angedeutet. Komplexe Zeichnungen haben mich schon immer fasziniert. Während andere vielleicht nur Linien sehen, sehe ich ein System dahinter. Mein Vater arbeitet in der gleichen Branche, und ich konnte ihm oft über die Schulter schauen. Dabei habe ich gemerkt, wie spannend es ist, etwas zu planen, das später tatsächlich umgesetzt wird. Theorie trifft Praxis – und am Ende entsteht etwas Reales. Genau mein Ding.

Bevor ich mich endgültig entschieden habe, habe ich fünf Praktika gemacht – vom Chemielaboranten über den Industriemechaniker bis hin zum Technischen Systemplaner. Diese Erfahrungen haben mir ziemlich schnell gezeigt, wo ich wirklich hingehöre. Ein Praktikum ist aus meiner Sicht die beste Entscheidungshilfe, wenn man noch unsicher ist.

Die ersten Monate bei Wölz waren intensiv – im positiven Sinne. Jeden Tag kamen neue Aufgaben, neue Abläufe und neue Fachbegriffe dazu. Am Anfang schwirrt einem schon ganz schön der Kopf, wenn es um Normen, Details und technische Feinheiten geht. Aber genau das macht es spannend.

Besonders geholfen hat mir das Team. Ich wurde von Anfang an offen aufgenommen, konnte Fragen stellen (auch mehrmals :) ) und Schritt für Schritt Verantwortung übernehmen. Nach einer strukturierten Einarbeitung durfte ich schnell eigene kleinere Aufgaben bearbeiten – ein richtig gutes Gefühl.

Inzwischen läuft die Arbeit mit dem CAD-Programm deutlich sicherer. Zeichnungen eigenständig erstellen oder anpassen? Klappt. Technische Unterlagen lesen und verstehen? Wird immer besser. Und auch wenn noch längst nicht alles perfekt ist – ich merke jeden Tag, wie ich dazulerne.

Mein Fazit nach rund einem halben Jahr: Die Entscheidung für Wölz war genau richtig. Ich freue mich auf alles, was noch kommt – auf neue Projekte, neue Herausforderungen und darauf, weiter dazuzulernen.

Und eins ist sicher: Die nächsten 180 Tage dürfen gerne genauso spannend werden. 

Luis Gäßler -
Technischer Systemplaner Azubi