Ein Praktikum entschied die Berufswahl

Eine Ausbildung zum Industriekaufmann stand für mich zum Ende meiner Schulzeit überhaupt nicht auf dem Plan. Meine Interessen und das Ergebnis des Berufseignungstests vom Arbeitsamt deuteten alle in Richtung Elektro- oder Computertechnik.

Somit besuchte ich 3 Praktika in diesem Bereich. Zwei in größeren Industriebetrieben und eines in einem mittelständischen IT-Haus in der Kreisstadt. Eine eindeutige Entscheidung für einen dieser Betriebe war damit noch nicht gefallen. Deshalb schlugen mir meine Eltern vor: „Mach noch mindestens ein Praktikum in einem ganz anderen Bereich“. Mein Vater kannte aus seinem beruflichen Umfeld schon die Firma Wölz, und so bewarb ich mich im Frühjahr 2006 dort um einen Praktikumsplatz.

Berufswunsch Industriekaufmann

Nach dieser Woche war für mich völlig klar: Eine Ausbildung zum Industriekaufmann muss es sein. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass man mir die Aufgabe übertrug, die Referenzmappen zusammenzustellen. Dass man mein Arbeitsergebnis dann weiterverwenden konnte, hat mich motiviert. Ich war stolz auf mich, dass ich etwas Produktives geleistet hatte.

Mit meinem Abschlusszeugnis 2006 bewarb ich mich dann bei Metallbau Wölz um einen Ausbildungsplatz. 2 Wochen später hatte ich die Zusage und konnte es zuerst gar nicht fassen. In meiner Klasse war ich damit unter den Ersten, die eine feste Zusage in der Tasche hatten, und ich freute mich darüber sehr.

Stück für Stück mehr Verantwortung

In der Ausbildungszeit bei Wölz hat mich besonders motiviert, dass man mir Stück für Stück mehr Verantwortung übertrug und ich mich dadurch wertgeschätzt fühlte. Beispielsweise erhielt ich den Auftrag zur Recherche und Auswahl des Fahrradhäuschens für unser Werksgelände. Herr Klaiber vom Einkauf hat dann genau dieses von mir ausgesuchte Häuschen auch tatsächlich gekauft.

Zum Ende meiner Ausbildungszeit entschloss ich mich, ein berufsbegleitendes Studium an der VWA in Schwaben zum Betriebswirt zu beginnen. Weil mir die Firma Wölz eine entsprechende Bescheinigung ausstellte, konnte ich schon im Oktober 2010 in Günzburg mit dem Studium beginnen. Ohne die Unterstützung hätte ich erst ein Jahr Berufspraxis absolvieren müssen.
Dass ich mittwochs den Betrieb immer pünktlich verlassen konnte, war mir ebenfalls wertvolle Unterstützung, denn so war die Fahrt zum Abendunterricht nicht so stressig. In der Prüfungsvorbereitungszeit hatte ich mit dem Betrieb für 9 Wochen Halbtagsarbeit vereinbart – dies war eine große Hilfe, um optimal auf die Prüfung zu lernen. Seit Juni 2014, darf ich mich nun Betriebswirt (VWA) nennen und freu mich darüber sehr.

Der nächste Schritt für meine berufliche Zukunft steht ebenfalls schon fest:

Der erfolgreiche Abschluss zum Bilanzbuchhalter. Diese Vollzeitfortbildung wird 7 Monate dauern. Das Unternehmen wird mich für die Studienzeit freistellen, damit ich mich voll und ganz auf diese Aufgabe konzentrieren kann.

Wenn die berufliche Aufgabe begeistert, die Führungskräfte stets ein konstruktives Feedback geben und die Arbeitskollegen Wertschätzung entgegenbringen, dann geht man jeden Tag motiviert und mit Freude zur Arbeit. Ich habe dieses Glück und das gibt mir in den stressigen Momenten viel Kraft.

Wir fühlen uns hier bei Wölz alle als eine große Familie. Man kann sich nicht nur auf die Hilfe der unmittelbaren Kollegen verlassen, sondern auch abteilungsübergreifend suchen alle gemeinsam bei Herausforderungen nach einer guten Lösung. Das macht für mich den besonderen Geist aus, der hier bei Wölz herrscht.

Bei Wölz macht man nicht nur einen Job – man übernimmt eine Aufgabe

Sollten Sie sich bei uns bewerben wollen, fragen Sie sich zuerst:

  1. Bin ich teamfähig?
  2. Bin ich leistungsbereit?
  3. Bin ich begeisterungsfähig?

Wenn Sie alles mit einem von Herzen kommenden „Ja“ beantworten können, passen Sie in unser Team. Wir freuen uns auf Ihre Initiativbewerbung, weil wir keine „Positionen besetzen“, sondern Aufgaben an den dazu am besten geeigneten Mitarbeiter übertragen.

Wir „Wölzianer“ empfinden uns als ganz normale Firma. Von Außenstehenden hören wir oft,  dass sie uns als exzellentes Unternehmen und als Vorbild betrachten.

Manuel Seifried

  • Manuel Seifried

Manuel Seifried, Betriebswirt VWA

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